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Was ist eine Scheibenheizung?
Für das Beheizen der Front- und Heckscheibe des Autos gibt es verschiedene Varianten. Die Gemeinsamkeit liegt in ihrem Zweck Feuchtigkeit oder Eis schonend, ohne Kratzer zu hinterlassen, von den Scheiben zu entfernen.
In den meisten Autos sind Heckscheibenheizungen bereits integriert, die mit ein- bis zweimillimeterdicken Drähten das Glas erwärmen. Die Frontscheibenheizung funktioniert ganz genauso, nur sind die Drähte meist filigraner, damit die Sicht des Autofahrers so wenig wie möglich beeinträchtigt wird. Für Autos ohne Frontscheibenheizung empfiehlt sich die Anschaffung einer externen Scheibenheizung.
Was ist eine externe Scheibenheizung?
Scheibenheizungen, auch Innenraumheizung oder Innenraumheizgeräte genannt, beziehen den Strom entweder über das Board-Netz aus der Autobatterie oder aus einem integrierten Akku, der zuvor zuhause aufgeladen wurde.
Vor- und Nachteile dieser Varianten
Externe Scheibenheizungen, die ihren Strom aus dem Bord-Netz beziehen, belasten die Batterie des Autos. Gerade in der kalten Jahreszeit ist das ein wichtiger Hinweis. Das Licht, die Nebelschlussleuchte, das Nebellicht, die Scheibenwischer und die Heckscheibenheizung, belasten die Batterie ohnehin dauerhaft.
Besser geeignet, zumindest wenn es darum geht, die Frontscheibe von Eis und Schnee zu befreien, sind Scheibenheizungen mit Akku. Den Akku können Sie zuvor an Ihrem Haushaltsstrom aufladen und belasten somit nicht zusätzlich die Batterie Ihres Autos.
Wichtige Hinweise
Eine Scheibenheizung mit Akku muss über mindestens 220 Volt verfügen. Geräte, die diesen Anspruch erfüllen, haben mindestens 1.000 Watt Leistung, die effektiv Eis und Schnee von der Scheibe entfernen.
Wenn Sie eine Variante wählen, die unter 500 Watt Leistung hat, wird die Heizung Ihre Scheibe nicht komplett von Eis und Schnee befreien können.
Auch wenn Sie ein leistungsstarkes Modell wählen, sollten Sie mindestens eine halbe Stunde einplanen, die die Scheibenheizung brauchen wird, um den gewünschten Effekt zu erzielen.
Des Weiteren sollten Sie darauf achten, dass Ihre Scheibenheizung über eine Zeitschaltuhr und Thermostaten verfügt. Die Thermostaten sind wichtig, sie messen die tatsächliche Temperatur und gleichen Sie mit dem zu erreichenden Sollwert ab. Ist es zu heiß, schalten die Thermostaten die Heizung ab, ist es zu kalt, wird weiter geheizt.
Fazit
Wenn Sie sich für eine Scheibenheizung entscheiden, ist eine Scheibenheizung mit Akku die bessere Variante. Sie belastet die Auto-Batterie nicht und kann bequem zuhause aufgeladen werden. Das gewünschte Ergebnis einer eisfreien Scheibe erzielen nur Produkte mit mindestens 220 Volt. Sie können für Ihre Autoscheiben ordinäre Scheibenheizungen oder spezielle Scheibenheizungen für Autos verwenden. Beide gibt es ab 100 Euro zu kaufen oder Sie wählen einen Heizlüfter mit gleicher Leistung aus dem Discounter ab 30 Euro.